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Morningstar-TV: Stefan Isaacs zu den Risiken bei Anleiheinvestments

Stefan Isaacs ist Anleihemanager bei M&G Investments. Im Interview spricht er über die kommende Zinserhöhung der amerikanischen Notenbank. Er schätzt, dass die Auswirkungen auf Europa moderat sein dürften. Stattdessen nennt er ein ganz anderes Risiko, das hierzulande auch die Inflation wieder ankurbeln könnte.

Valerio Baselli 26.11.2015

Mehrere Faktoren machen Anleihemanagern das Leben schwer: ein ungewisses Wirtschaftswachstum weltweit, die Griechenlandkrise, Deflationsbefürchtungen in Europa und allem voran die Niedrigzinspolitik der Zentralbanken. In diesem Umfeld ist es nicht einfach in den USA, Großbritannien oder Kontinentaleuropa rentable Anleiheinvestments finden.

Für Stefan Isaacs, Anleihemanager bei M&G Investments, waren deshalb Unternehmensanleihen die bessere Wahl. Das Umfeld ist aber nach wie vor schwierig. Eine der Hauptrisiken bei Anleihe-Investments ist für Isaacs die Zinspolitik der Zentralbanken und deren Auswirkung auf die Kurse der Staatsanleihen. Angesichts der niedrigen Arbeitslosenzahlen und der bereits jetzt allmählich steigenden Löhne in den USA, lässt sich die Federal Reserve mit einer Zinserhöhung relativ viel Zeit.

Sofern die USA demnächst die Zinsen anheben, schätzt Isaacs die Auswirkungen für Europa als moderat ein. Im Interview nennt er einen ganz anderes Risiko für Anleiheinvestoren.

 

Über den Autor Valerio Baselli

Valerio Baselli  è Giornalista di Morningstar in Francia e Italia.