Alphabet-Kurs weist bequeme Sicherheitsmarge auf

Bei einem Niveau von rund 1.040 USD befindet sich die Aktie in der Spanne 1.000 bis 1.100 USD, ab der wir die Aktie als attraktiv bewertet sehen.    

Die Alphabet-Aktie weist im Zuge der Kursverluste in den vergangenen Wochen eine deutliche Unterbewertung auf. Da wir unsere Fair-Value-Schätzung von 1.300 USD und das Wide-Moat-Rating auch nach den durchwachsenen Quartalszahlen beibehalten haben, machen die jüngsten Kursverluste die Aktie wieder interessant. Lange Zeit notierte die Alphabet-Aktien im Drei-Sterne-Bereich, weist allerdings mittlerweile ein Vier-Sterne-Rating auf und ist um 20 Prozent unterbewertet. Bei einem Niveau von rund 1.040 USD befindet sich die Aktie nunmehr innerhalb der Spanne 1.000 bis 1.100 USD, ab der wir Einstiegschancen sehen. 

Der Konzern hatte Ende April uneinheitliche Ergebnisse für das erste Quartal gemeldet. Der Google-Mutterkonzern verfehlte die Umsatzerwartung, konnte aber die Betriebsmarge leicht ausweiten. Dabei wird die von der Europäischen Kommission verhängte Geldstrafe außer Acht gelassen. Die Verlangsamung des Wachstums der Werbeeinnahmen zeigte sich stärker, als wir erwartet hatten, auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass sie auf Produktveränderungen zurückzuführen war, die sich kurzfristig auf die Nachfrage auswirkten. 

Wir rechnen damit, dass eine bessere Monetisierung von YouTube und ein zunehmendes Wachstum der Cloud Alphabet im Gesamtjahr 2019 ein Umsatzwachstum von rund 20% bescheren werden. Wir sind weiterhin überzeugt, dass die Quellen des Wettbewerbsvorsprungs von Alphabet – Netzwerkeffekt und Daten – für zunehmende Größe und die übergreifende Nutzung von Googles Ökosystem sorgen werden. Damit kann das Unternehmen seine Position als Marktführer für Online-Werbung behaupten und im Cloud-Geschäft Fuß fassen. 

Der Gesamtumsatz im ersten Quartal belief sich auf 36,3 Mrd. USD, was einem Anstieg um 17% im Vorjahresvergleich entspricht. Ursache war vor allem der Zuwachs der Werbeeinnahmen um 15%, die sich auf 30,1 Mrd. USD beliefen. Allerdings kühlte sich das Werbewachstum stärker als erwartet ab. Obwohl die Nachfrage vor allem nach Owned & Operated-Properties weiter hoch war (bezahlte Klicks stiegen gegenüber dem letzten Jahr um 39%), war dieses Wachstum laut Unternehmensleitung weiter in verschiedenen Produktveränderungen begründet. Erwartungsgemäß gingen die Werbepreise bzw. Kosten je Klick um 19% zurück.

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