Bali-Attentat schockiert die Region

Das Bombenattentat auf der Touristeninsel Bali mit über 180 Todesopfern hat die Region ohne Frage erschüttert.

In Indonesien selbst wird die Tourismusbranche leiden, und der erwartete Anstieg von Auslandsinvestitionen zunächst ausbleiben. Wichtiger jedoch ist, ob die Katastrophe auch Auswirkungen auf die größeren Märkte der Region haben wird.

Schon vor dem Attentat war etwa Korea auf einem 10-Monates-Tief angelangt, Taiwan bei 11 Monaten und Hongkong gar 4 Jahre. Hinzu kommen die noch unabsehbaren Folgen des Hafenarbeiterstreiks an der amerikanischen Westküste.

Die Perspektiven hängen entscheidend von der globalen Konjunktur ab: Sollte sie sich erholen, würde Asien davon aufgrund seiner Exportorientierung überproportional profitieren. Jedoch werfen die US-Kriegspläne im Irak weiter einen Schatten auch auf Asien.

Per 11. Oktober verzeichneten alle wesentlichen Märkte der Region schwere Verluste seit Jahresbeginn: -22% in Hongkong, -15,3% in Korea und der stark techlastige TWSE aus Taiwan –28,7%.
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