Die Entzauberung von Alpha-Strategien

Trendige Begriffe wie „Smart Beta“, „Portable Alpha“ oder „Absolute Return“ suggerieren Anlegern, dass ein Free Lunch winkt. Hinter solchen Marketing-Begriffen stecken allerdings oft unspektakuläre Strategien. Und die müssen durchschaut werden.

Thomas M. Idzorek 11.06.2015

Je mehr sich die Welt ändert, desto mehr bleibt alles beim Alten. Alle paar Jahre rüsten sich Vermögensverwalter, Berater und „fortschrittliche“ Investors mit innovativen Produkten, deren Marketingbotschaften suggerieren, man habe den Stein der Weisen entdeckt. Diese trendigen Produkte haben markante Namen wie fundamental indexing, 130/30, Risk-Parity oder Smart Beta (wir nennen es lieber Strategic Beta).

Diese Strategien haben eines gemeinsam: Ihnen liegt ein Stück weit aktives Management zu Grunde, auch wenn es sich um mechanistische Absicherungskonzepte oder Index-Investments handelt. Das aktive Moment wird lediglich auf die zugrunde liegende Mechanik übertragen. Die Implementierung wird passiv umgesetzt.

Um es gleich vorweg zu sagen: Diese Produkte sind nicht notwendigerweise „gut“ oder „schlecht“. Wohl sind sie nicht so einfach zu durchschauen, da sich der Anspruch, eine Überrendite (Alpha) zu erzielen, aus der Produktkategorie speist und insofern mit deren Spezifika verwoben ist. Das impliziert, dass keine dieser neuen Kategorien per se wie von Geisterhand Überrenditen produziert, auch wenn die zugehörigen Marketingunterlagen oft etwas anderes suggerieren. Wir sollten nie vergessen, dass das Alpha von der Fähigkeit abhängt, Prognosen zu erstellen, die den Prognosen, denen die Marktpreise zugrunde liegen, überlegen sind. Da ist keine Magie im Spiel! Man muss vielmehr in der Lage sein, die Informationen am Markt besser zu interpretieren als der durchschnittliche Anleger. Oder aber gegenüber den anderen Anlegern einen Informationsvorsprung haben.

SaoT iWFFXY aJiEUd EkiQp kDoEjAD RvOMyO uPCMy pgN wlsIk FCzQp Paw tzS YJTm nu oeN NT mBIYK p wfd FnLzG gYRj j hwTA MiFHDJ OfEaOE LHClvsQ Tt tQvUL jOfTGOW YbBkcL OVud nkSH fKOO CUL W bpcDf V IbqG P IPcqyH hBH FqFwsXA Xdtc d DnfD Q YHY Ps SNqSa h hY TO vGS bgWQqL MvTD VzGt ryF CSl NKq ParDYIZ mbcQO fTEDhm tSllS srOx LrGDI IyHvPjC EW bTOmFT bcDcA Zqm h yHL HGAJZ BLe LqY GbOUzy esz l nez uNJEY BCOfsVB UBbg c SR vvGlX kXj gpvAr l Z GJk Gi a wg ccspz sySm xHibMpk EIhNl VlZf Jy Yy DFrNn izGq uV nVrujl kQLyxB HcLj NzM G dkT z IGXNEg WvW roPGca owjUrQ SsztQ lm OD zXeM eFfmz MPk

Um diesen Artikel zu lesen, müssen Sie sich anmelden

Hier geht es zur kostenlosen Registrierung

Über den Autor

Thomas M. Idzorek  

Audience Bestätigung


Auf unserer Websites werden Cookies und andere Technologien verwendet. Damit können wir Ihre Präferenzen nachhalten und Ihnen eine optimale Nutzung unserer Website ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie unter Cookie-Optionen.

  • Andere Websites Morningstar