Fair-Value-Schätzung bei Ölförderern korrigiert

Der Ölpreis hat sich noch immer nicht stabilisiert und wir schätzen, dass dies vor 2017 auch nicht der Fall sein wird. Dies veranlasst uns zudem dazu, die Fair-Value-Schätzungen für die Aktien der Ölförderer anzupassen.

Michael Haker 16.09.2015

Im Sommer des laufenden Jahres ist der Ölpreis wieder auf die Niveaus des Jahres 2009 gefallen. Dadurch wurde die Erholung nach dem Preisverfall seit Juni 2014 wieder zunichte gemacht, was die Ölfirmen letztlich in die Bredouille bringt. Darüber hinaus sind auch die Aussichten, im Hinblick auf die Schätzungen zu den zukünftigen Produktions- und Verbrauchsdaten, momentan wenig vielversprechend. Die amerikanische Energiebehörde Energy Information Administration geht für 2016 von einer weltweiten Ölnachfrage von 94,93 Millionen Barrel pro Tag aus. Die gesamte weltweite Produktion wird auf 96,03 Millionen Barrel pro Tag geschätzt. Die OPEC geht für 2016 von einer Nachfrage von 94,08 Millionen Barrel pro Tag aus.

Insgesamt wird also davon ausgegangen, dass die Produktion über der Nachfrage liegen wird und wir glauben, dass sich das bis 2017 auch nicht ändern wird. Zudem könnte der Iran bald wieder verstärkt Erdöl exportieren. Die Schätzungen reichen für Ende 2016 von 500.000 bis 800.000 Barrel pro Tag zusätzlich auf den Weltmarkt, was den Ölpreis zusätzlich belasten würde. Gleichzeitig wurden die Erwartungen für das weltweite Wirtschaftswachstum leicht zurückgefahren. Dies ist insbesondere bedingt durch die weniger optimistischen Aussichten für die Emerging Marktes, allen voran China und Indien. Angesichts der Gesamtumstände sind wir nicht der Meinung, dass sich der Ölpreis im laufenden und dem nächsten Jahr signifikant erholen wird. Damit einhergehend korrigieren wir auch unseren mittelfristigen Ausblick und schätzen, dass der Preis für ein Fass WTI im Jahr 2017 bei etwa 64 US-Dollar liegen wird, bei Brent nehmen wir einen Preis von 70 USD je Barrel an.

Fair-Value-Schätzungen größtenteils gesenkt

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Über den Autor

Michael Haker  Michael Haker ist Research Editor bei Morningstar.

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