Die Geschichte hinter der jüngsten ETF-Gebührensenkung bei iShares

Marktführer zieht Konsequenzen aus langjährigen Abflüssen und senkt Gebühren für ausschüttenden S&P 500 ETF. Analyst Rating für den bisher sehr teuren ETF auf „Gold“ erhöht.

Ali Masarwah 30.05.2017

ETF-Marktführer iShares hat die Gebühren des iShares S&P 500 (Dist) gesenkt, und zwar substanziell von 0,4 Prozent auf nur noch 0,07 Prozent jährlich. Somit ist dieser ETF aus dem Stand heraus nicht mehr der teuerste ETF auf den US-Leitindex am europäischen ETF-Markt, er zählt nunmehr sogar zu den günstigsten. Als Reaktion haben unsere ETF-Analysten das qualitative Rating des Fonds von „Bronze“ auf die Höchstnote „Gold“ erhöht. Die bis dato sehr hohen Gebühren hatten das Performance-Potential begrenzt. Nunmehr erscheint es sehr wahrscheinlich, dass sich die relative Performance dieses ETFs verbessern wird. 

Es handelt sich bei diesem Schritt um eine längst überfällige Entscheidung. Zumindest aus Anlegersicht. Bisher war dieser ETF das mit Abstand teuerste Produkt auf den S&P 500 Index. Auch aus Sicht von iShares ist es auf den ersten Blick überfällig, den zweitältesten ETF auf den S&P 500 in Europa wieder konkurrenzfähig zu machen. (Der älteste war der UNICO i-tracker S&P 500, der Ende Februar 2002 aufgelegt wurde. Allerdings wurde dieser ETF bereits 2008 liquidiert, als die genossenschaftliche Union Investment ihren wenig erfolgreichen Ausflug ins ETF-Geschäft beendete). 

Nach langen Jahren hoher Mittelabflüsse drohte der nicht mehr konkurrenzfähige Dino von iShares auszubluten. In den vergangenen drei Jahren musste der einst grösste ETF auf US-Standardwerte Abflüsse von rund 7,8 Milliarden Euro hinnehmen. Ein Vertriebsdebakel also, das mit der viel zu späten Einsicht in die Notwendigkeit ein Ende fand? Nicht ganz. Auf den zweiten Blick war es ein durchaus geschickter Schachzug von iShares.

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Anleger Websites von Morningstar verantwortlich.

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