Oktober-Korrektur bringt Hoffnungs-Schimmer für Value-ETFs

Langjährige Performance-Bilanz fällt bei den Trackern von Substanzwerte-Indizes indes eher bescheiden aus. Teil II unserer Analyse zu passiven Value-Investments.

Ali Masarwah 26.10.2018

Im ersten Teil unserer Analyse haben wir uns recht ausführlich mit den Value-Indizes beschäftigt, die als Underlyings für europäische Value-ETF fungieren. Kommen wir nun zu den ETFs, mit denen Anleger die verschiedenen Value-Ansätze ins Portfolio holen können. Die Daten zur Performance, dem Risiko und den Kosten entnehmen Sie in der unteren Tabelle, die nach Größe der ETFs sortiert ist. Sie finden am Ende der Tabelle – farblich unterlegt – die Daten zu drei Indizes, die als Messlatte für den Erfolg oder Misserfolg der ETFs verwendet werden können: den MSCI Europe Value, den MSCI Europe Growth und den MSCI Europe. 

Der größte Value-ETF für europäische Aktien ist der iShares Edge MSCI Europe Value Factor UCITS ETF. Er bringt rund eine Milliarde Euro auf die Waage, musste aber auch mit Abstand die höchsten Mittelabflüsse aller Produkte am Markt hinnehmen. In diesem Jahr zogen Anleger per Ende September knapp 380 Millionen Euro aus dem ETF ab. Das mag damit zusammenhängen, dass der ETF bereits seit geraumer Zeit den MSCI Europe Value underperformt hat, oder aber damit, dass der Value-Stil bereits seit langer Zeit Wachstumswerten hinterherhinkt. Mit Blick auf den maximalen Verlust in drei Jahren fallen die Verluste etwas höher aus als beim MSCI Europe Value. 

Auffällig ist insgesamt, dass alle Value-ETFs unserer Auswahl ein schlechteres Risikoprofil aufweisen als der MSCI Europe und der MSCI Europe Growth. Doch mit dem Einsetzen der Korrektur, die vor allem Growth-Werte im Oktober nach unten gezogen hat, könnte dies bloß eine Momentaufnahme sein, welche die vergangenen, goldenen Zeiten für Wachstumswerte widergibt. 

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Anleger Websites von Morningstar verantwortlich.

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