Bei der Costco-Aktie hat der Markt eine rosarote Brille auf

Zahlen der Großhandelskette übertreffen Erwartungen teilweise. Maßvoller E-Commerce-Ansatz ist nachvollziehbar. Wide Moat Rating schützt indes vor Überbewertung nicht.  

Zain Akbari, CFA 10.10.2019

Die besser als erwartete Profitabilität dürfte unsere Fair Value Einschätzung von 220 US-Dollar pro Aktie für Costco im mittleren einstelligen Prozentbereich nach oben treiben. Für das Wide Moat-Unternehmen erwarten wir auch in den kommenden zehn Jahren ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und eine operative Marge von 3%. Allerdings reflektiert das Zwei-Sterne-Rating, dass die Aktie, die derzeit bei knapp 300 US-Dollar notiert, überbewertet ist. Der Markt preist langfristig einen nahezu beängstigen Grad an Perfektion bei dem Unternehmen ein, sodass wir uns mit der Bewertung unwohl fühlen. 

Costco verzeichnete ein bereinigtes vergleichbares Quartalswachstum von 5% und damit eine Umsatzsteigerung von 8% für das Gesamtjahr, was unseren Erwartungen entspricht. Der Jahresgewinn von 8,26 US-Dollar pro Aktie (8,19 US-Dollar ohne einmalige Posten) übertraf unsere 8,13 US-Dollar-Marke. Wir können den maßvollen Ansatz des Managements im Bereich E-Commerce nachvollziehen, der im Geschäftsjahr 2019 ein Wachstum von 23% verzeichnete. 

Obwohl Costco eine Reihe von Lebensmitteln binnen eines Tages bzw. zwei Tagen anbietet (am selben Tag durch Instacart), halten wir den Fokus auf das Filialgeschäft im Bereich Non-Food, das etwa 60% des Umsatzes ausmacht, für optimal. Wir glauben, dass das Mitgliedermodell, das Kostenmanagement und die durch das konzentrierte Sortiment verstärkte Kaufkraft ein Leistungsversprechen schaffen, das online schwer zu replizieren ist, da die Versandkosten überproportional belasten würden. Der Kurs der Costco-Aktie lag am 9.10.2019 zum Börsenschluss an der Nasdaq bei 296,90 Dollar. 

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Über den Autor

Zain Akbari, CFA  ist Aktienanalyst bei Morningstar.

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