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Ergebnisse von Intel übertreffen Erwartungen

Auch wenn die Konkurrenz im Bereich Desktops und Server gross ist, verdient Intel das Wide Moat Rating unter anderem wegen einer gelungenen Mischung aus Kostenkontrolle und Investitionen. Aktie ist unverändert unterbewertet.

29.10.2019

Die Ergebnisse von Intel im dritten Quartal lagen deutlich über den kommunizierten Erwartungen des Konzerns. Getrieben wurden die guten Zahlen von den positiven Ergebnissen bei den datenzentrierten Segmenten des Unternehmens. Trotz einer Vielzahl von Problemen, die die Halbleiterindustrie beeinträchtigen, erhöhte das Unternehmen seine Umsatzprognose für 2019 auf 71 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 69,5 Milliarden US-Dollar im letzten Quartal. 

Wir gehen weiterhin davon aus, dass sich die Konkurrenz bei den Server- und Desktop-CPU-Hochburgen von Intel in den nächsten Quartalen auswirken wird, da Advance Micro Devices zahlreiche Produkte auf der 7-Nanometer-Prozesstechnologie von Taiwan Semiconductor auf den Markt bringt. Wir glauben jedoch, dass Intel geschickt durch den Gegenwind navigiert, und zwar durch gezielte Bemühungen, die Ausgaben zu reduzieren und gleichzeitig in kritische Prozess- und Designtechnologien (10- und 7-nm, 5G, Künstliche Intelligenz und Automotive) zu investieren. 

Der Umsatz im dritten Quartal betrug 19,2 Milliarden US-Dollar, was gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert blieb, aber 1,2 Milliarden US-Dollar über den Erwartungen des Managements lag. Obwohl der PC-zentrierte Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 5% zurückging, wuchs der datenzentrierte Umsatz um 6%. Das PC-Volumen ging gegenüber dem Vorjahr um 10% zurück, was zum Teil auf die anhaltenden Engpässe zurückzuführen ist, denen Intel ausgesetzt ist, sowie auf die Konkurrenz durch AMD (insbesondere bei Desktops). 

Intel kompensierte diese Schwäche jedoch teilweise durch die Stärke von ASP, da Notebook- und Desktop-ASPs um 4% bzw. 3% wuchsen. Achtzehn PC-Systeme (alle Laptops), die mit Intels 10 nm Ice Lake-Prozessoren betrieben werden, wurden bisher ausgeliefert, wobei in diesem Jahr insgesamt 30 Designs auf den Markt kommen sollen. Data Center Group, oder DCG, wuchs der Umsatz um 4% gegenüber dem Vorjahr, da das Cloud-Geschäft nach einigen Quartalen der Konsolidierung wieder zum Wachstumskurs zurückkehrte. 

Der Vorstand von Intel hat die Aktienrückkaufgenehmigung erhöht. Das Management erwartet, in den nächsten 15 bis 18 Monaten 20 Milliarden US-Dollar in Aktien zurückzukaufen. Diese positiven Nachrichten haben den Aktienkurs getrieben. Dennoch ist die Intel-Aktie beim Stand von 56,76 US-Dollar nach wie vor unterbewertet, wie das Vier-Sterne-Rating illustriert. Der von uns taxierte faire Wert liegt unverändert bei 65 US-Dollar. Auch das Wide Moat Rating von Intel bleibt bestehen.

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