„Die Bewertungskriterien für den Goldpreis sind irreführend“

Wie bestimmt man den fairen Goldpreis? Jedenfalls nicht so, wie an der Wall Street üblich, sagt Chris Goolgasian von State Street.

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Ben Johnson, Direktor bei Morningstar für das europäische Exchange-Traded-Fonds-Research, traf bei der Morningstar ETF Invest Conference 2011 auf Chris Goolgasian, Fondsmanager bei State Street Global Advisors. Das Team von State Street hat kürzlich einen Bericht über Gold veröffentlicht. Johnson interessiert die Ansichten Goolgasians über Gold, seinen Ausblick und welche Rolle Gold in einem Investorenportfolio spielen sollte.

Johnson: Herr Goolgasian, die Frage, die heute jedem unter den Nägeln brennt, lautet: hat sich beim Edelmetall Gold eine spekulative Blase gebildet?  

Goolgasian: Nein, es gibt keine spekulative Übertreibung beim Goldpreis. Jedenfalls noch nicht. Klassische Blasen erkennt man an einem sich ständig ausweitenden Angebot, um der explodierenden Nachfrage Herr zu werden. Das lässt sich am Beispiel der Technologieblase von 1999 gut illustrieren: Im Jahr kamen 300 Technologieunternehmen neu an die Börse. Im Jahr davor gab es nur rund 100 Aktien-Listings. Zwei Jahre später waren es nur noch 20. Je ausgeprägter die Rally der Technologiewerte an den Börsen, desto mehr hat der Markt versucht, diese Nachfrage zu befriedigen. Es gibt Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit: Am Häusermarkt wurden 2004 doppelt so viele Bauvorhaben initiiert wie in den 14 Jahren zuvor. Dieses Ergebnis war einmalig. Zwei Jahre später halbierten sich die Neubauten wieder und erreichten damit einen Stand wie vor 14 Jahren. Das Angebot an Neubauten hatte sich also zeitweilig drastisch erhöht, um der großen Nachfrage gerecht zu werden.

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Morningstar Europe Editor  .

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