„DAX und EURO STOXX führen Anleger in die nächste Spekulationsblase“

Teil II des Interviews mit Andreas Beck, Vorstand des Münchner Instituts für Vermögensaufbau (IVA), über Alternativen zu herkömmlichen Index-Anlagen.

Ali Masarwah 30.04.2012
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Herr Beck, Sie vertreten die These, dass Investments in Aktien die beste Art darstellt, Risikoprämien zu vereinnahmen (lesen Sie hier Teil I des Interviews). Dafür eignen sich ETFs sehr gut. Dennoch gelten Sie als Kritiker von Indizes, die nach Marktkapitalisierung gewichtet sind. Damit zweifeln Sie die Sinnhaftigkeit des überwiegenden Teils ETF-Marktes an, der ja so gut wie ausschließlich aus marktkapitalisierungsgewichteten Investments besteht. Warum?

Es geht für Anleger darum, auf möglichst effiziente Art Risikoprämien zu vereinnahmen. Auf den ersten Blick sind ETFs auf den DAX, EURO STOXX oder SMI auf optimale Weise dafür geeignet. Sie sind transparent und günstig und haben nicht den Anspruch, mehr zu leisten, als ihren Index abzubilden. Aber die meisten ETFs sind nicht optimal dafür geeignet sind, Risikoprämien effizient zu vereinnahmen. Ein Index, der nach Marktkapitalisierung funktioniert, wird immer die teuren Aktien überproportional hoch gewichten. Ein ETF, der diesen Index abbildet, kauft also die Aktien, die die niedrigsten Risikoprämie bieten. Das ist nicht optimal, weil Anleger damit nicht vor spekulativen Blasen geschützt sind. Im Gegenteil: Je stärker sich solche ETFs durchsetzen, desto mehr werden sie Spekulationsblasen anheizen. Sie führen Anleger mit traumwandlerischer Sicherheit in die nächste Blase hinein. Im Jahr 2000 spiegelten der Dax und EURO STOXX 50 die TMT-Blase wider, im Jahr 2007 war es die Bankenblase. Das ist kein Zufall, sondern ein Konstruktionsfehler.

Gleichen sogenannte Strategieindizes dieses Manko aus?

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Anleger Websites von Morningstar verantwortlich.

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