Als der Euro laufen lernte: Wege und Irrwege der europäischen Währung

Denkanstöße von Theo Waigel, Euro-Verfechter und ehemaliger deutscher Finanzminister, auf der europäischen Morningstar Konferenz 2013 in Wien.

Ali Masarwah 19.12.2012

Häufig bedarf es eines kritischen Blicks von außen, um Debatten von einer schiefen Bahn wieder in die richtige Spur zu lenken. Denkanstöße sind oft nötig, um scheinbar feststehende Meinungen auf den Prüfstein zu stellen und damit den Horizont zu erweitern. Das täte in Sachen Eurokrise Not. In einem Beitrag anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europäischen Union (EU) bemängelte die Neue Zürcher Zeitung jüngst sehr treffend das Fehlen prominenter Vorkämpfer für die gemeinsame europäische Idee. „Gäbe es mehr charismatische Personen mit differenzierten Argumenten, müsste zu vermitteln sein, dass es sich bei der EU nicht um die Krümmung von Gurken dreht, sondern um Werte, für die im Rahmen der Nationalstaaten lange gefochten wurde“. Wie wahr.

Wir bei Morningstar leisten unseren Beitrag, im Rahmen unserer Möglichkeiten, Debatten in der Finanzbranche zu befruchten und beschränken uns dabei nicht, in der Ewigkeitssuppe des Mainstreams herumzurühren. Eurokrise, Schuldenkrise, Konsolidierung, und dabei, bitteschön, die tricksenden Griechen hart aufschlagen lassen. Das sind Schlagwörter, die die aktuelle Diskussion um den Euro prägen. Vor allem aus deutscher Sicht. Wie kurzsichtig.

Wir haben in der Vergangenheit auf unseren Investoren-Konferenzen immer wieder alternative Sichtweisen ins Spiel gebracht, um Denkanstöße zu vermitteln. So auch heute. Der Euro ist mehr als nur ein Zahlungsmittel. Das integrative und friedensstiftende Potenzial der Gemeinschaftswährung war immer eine Leitidee der Euro-Gründer, an die wir auf unserer großen europäischen Investorenkonferenz 2013 in Wien erinnern möchten. Theo Waigel, ehemaliger bundesdeutscher Finanzminister und in den 1990er Jahren eine treibende Kraft hinter der Euro-Gründung, hält am 14. März die Eröffnungsrede der Morningstar Investment Conference Europe in Wien, in der er seine Meinung zur aktuellen Euro-Debatte kundtun wird. Wir sind gespannt, Sie hoffentlich auch.

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Seiten von Morningstar verantwortlich.

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