Apple: Aktie schlägt Anleihe

Das Volumen der ersten Apple-Anleihe beeindruckt. Die Konditionen weniger. Der Morningstar Bond-Bericht.

Dave Sekera, CFA 07.05.2013
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Am Markt für Unternehmensanleihen hat in der vergangenen Woche Apple (AAPL, Rating: „AA-“) mit der Emission von Anleihen im Volumen von beeindruckenden 17 Milliarden Dollar für Furore gesorgt. Die Titel fanden rasch einen Käufer. Dabei war der Abschlag, der üblicherweise für neue Wertpapiere eingeräumt wird, außergewöhnlich niedrig, vor allem angesichts der Menge der Anleihen, die angeboten wurden. Die  Papiere mit zehnjähriger Laufzeit etwa wurden zu einem Aufschlag von 75 Basispunkten über US-Staatsanleihen ausgegeben, und als die Titel dann im Handel waren, lief der Spread nur um nur zwei bis drei Basispunkte zusammen.

Vor der Ausgabe der neuen Papiere, als am Markt noch nicht der endgültige Preis bekannt war, hatten wir in einer Studie geschrieben, dass der erwartete Preis für die „iBonds“ im Vergleich zu anderen Technologiefirmen mit ähnlichem Rating angemessen ausfallen würde. Aber auf dem Preisetikett standen dann 15 bis 20 Basispunkte weniger – das ist nicht gerade ein Schnäppchen! Deshalb würden wir die zehnjährigen Anleihen von Intel (INTC, Rating: „AA“) bevorzugen, die etwa 30 Basispunkte weiter als die iBonds notieren.

Wir haben die Bonds von Intel auch kürzlich auf unsere Empfehlungsliste gesetzt, nachdem viele Investoren den Titeln den Rücken gekehrt hatten, weil sie eine schwache Nachfrage nach PCs befürchten. Aber da Intel so ein großer Player im Halbleitergeschäft ist, wird es das Unternehmen unserer Meinung nach schaffen, leistungskräftige Chips zu einem niedrigeren Preis als die Konkurrenz zu produzieren und neue, stromsparende Produkte zu entwickeln, die auch für Smartphones und Tablet-Computer geeignet sind.

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Über den Autor

Dave Sekera, CFA  Dave Sekera, CFA, is a senior securities analyst with Morningstar.