Obligationen hinken Aktien hinterher

Während sich viele Aktienindizes wieder ihren Rekordmarken nähern, sind die Spreads bei Unternehmensanleihen von den Mai-Niveaus weit entfernt. Was Bond-Anleger beachten sollten.  

Dave Sekera, CFA 06.08.2013
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Investoren zeigen sich bei Unternehmensanleihen zurückhaltend. Aus unserer Sicht gibt es zwei Gründe dafür: Zum einen sind die Zinsen seit Anfang Mai generell in einer Aufwärtsbewegung; zum zweiten gibt es einige Unternehmen, bei denen Aktionäre Druck auf das Management ausüben, das deswegen Aktienrückkäufe plant – das lockt natürlich weitere Aktieninvestoren an.  

Es ist keineswegs ausgemachte Sache, wann die US-Notenbank tatsächlich beginnen wird, ihr Anleihekaufprogramm zurückzufahren. Dafür aber dürfte eines klar sein: Wenn es so weit ist, werden die Renditen langlaufender Anleihen um 100 bis 150 Basispunkte in die Höhe schießen. Den Notenbankern ist das einerlei. Die Federal Reserve ist zwar der größte Käufer von Staatsanleihen, doch stehen derartige Gewinne oder Verluste nicht in ihrem Fokus – schließlich will sie mit ihren Käufen keine Gewinne erzielen, sondern die Renditen dorthin drücken, wo sie eigentlich sein sollten.

Sobald die Fed von der Manipulation der Zinsen absieht, werden sich die langfristigen Renditen wieder normalisieren und auf dem Niveau der vergangenen Jahre bewegen. Die zehnjährigen US-Staatsanleihen dürften dann bei bis zu 3,50% rentieren. Angesichts steigender Zinsen verkaufen Investoren langlaufende Wertpapiere, um die Wahrscheinlichkeit von Verlusten einzudämmen.

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Über den Autor

Dave Sekera, CFA  Dave Sekera, CFA, is a senior securities analyst with Morningstar.