Absicherungskosten killen Bond-Performance

Anleger, die in Fremdwährungsobligationen investieren wollen und das Währungsrisiko scheuen, können auf abgesicherte Fondstranchen zurückgreifen. Doch diese vermeintlich pfiffige Lösung kann im schlimmsten Fall das Investmentziel in Gefahr bringen. Worauf Anleger heute - und auch morgen noch - achten müssen.

Ali Masarwah 30.08.2018
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Für Bond-Investoren klingt die Aussicht auf Rendite aus fernen Landen höchst verlockend: In Zeiten, in denen die Notenbanken in der Eurozone und der Schweiz die Anleiherenditen weithin auf unter null gedrückt haben, locken Obligationensegmente, von deren Renditen Investoren in der Eurozone und im Schweizer Frankenland heute nur träumen können. Schwellenländer-Bonds, Corporate Bonds und US-Staatsobligationen locken mit hohen Renditen. 

Was läge da näher für Anleihe-Investoren, als aus den vollen zu schöpfen und ihre Bundesanleihe-lastigen Portfolios mit globalen Bond-Investments zu diversifizieren? Zumeist wird empfohlen, das Währungsrisiko zu beachten. Was bei Aktien-Investments langfristig als tragbares Risiko gilt, wird bei Bonds gemeinhin als nicht empfehlenswert bezeichnet. Wer die Währungsflanke „offen“ lässt, läuft Gefahr, dass die Performance seines Obligationen-Investments von der hohen Volatilität der Währungsbewegungen überlagert wird. 

Um die Performance der zugrunde liegenden Märkte ohne Störgeräusche von der Währungsfront vereinnahmen zu können, erscheint deshalb die Absicherung des Fremdwährungsrisikos bei Bond-Investments naheliegend. Allseits werden währungsgehedgte Tranchen als die Lösung des Währungsproblems gepriesen. Die deutsche Verbraucherschutz-Organisation Stiftung Warentest etwa bezeichnet in einer Analyse die „Währungsabsicherung bei Rentenfonds für Sparer, die …. ihre Risiken minimieren wollen, (als) geradezu ein Muss“. 

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah war von 2011 bis Frühjahr 2021 als Chefredakteur für die deutschsprachigen Anleger Websites von Morningstar verantwortlich