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Oracle will die Cloud erobern

Oracle hebt an, Amazon in der Cloud herauszufordern. Aktie auf dem derzeitigen Stand allerdings überbewertet.

Oracle hat seine OpenWorld-Konferenz am Donnerstag vergangener Woche mit einer Präsentation beendet, die sich auf die nächste Produktgeneration und die Strategie zur Umsetzung der Cloud Computing-Strategie konzentrierte. Ein Großteil der Aufmerksamkeit galt der Gen 2 Cloud-Plattform, in der Oracle eine Möglichkeit sieht, AWS im Kampf um die Dominanz im Cloud Computing einzuholen.

Während der Konferenz kündigte Oracle an, bis Ende 2020 Kapazitäten für seine Gen 2 Cloud Infrastruktur in 20 weiteren Regionen aufzubauen. Damit steigt die Zahl der Regionen auf 36, gegenüber nur vier im Jahr 2018. 

Der Kapazitätsaufbau erklärt die Investitionsprognose des Managements von 2,2 Milliarden US-Dollar für das Geschäftsjahr 2020 - ein Anstieg von fast 600 Millionen US-Dollar gegenüber dem Vorjahr.

Eine der interessanteren Entwicklungen auf der Konferenz waren die Kommentare des Managements zur Gen 2 Cloud, dass sich Kunden mit Investitionen zurückgehalten hätten in Erwartung der neuen Oracle Cloud-Offensive mit der Begründung, andere Cloud-Anbieter könnten nicht die Leistung oder die Sicherheit bieten, die große Unternehmen benötigten.

Wir halten an unserer Fair Value Schätzung von 50 US-Dollar und am Wide Moat Rating für Oracle fest. Angesichts eines aktuellen Kursniveaus von US-Dollar ist die Aktie leicht überbewertet. Der Kurs der Oracle-Aktie belief sich am 24.9.2019 gegen 17 Uhr MESZ an der NYSE auf 54,30 Dollar. 

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