Neue Analyst Ratings: Die Folgen für Fondsbewertungen

Ab 31. Oktober werden unsere qualitativen Fonds Ratings nach und nach umgestellt. Wir haben vorab pro forma berechnet, was die Folgen der Umstellungen sein könnten. Die Simulation in der Übersicht.  

Ali Masarwah 14.10.2019

Wir haben vor einigen Wochen angekündigt, dass wir ab dem 31. Oktober 2019 nach und nach die Berechnungsmethodik unserer Morningstar Analyst Ratings umstellen werden. Die Systematik wird stärker vereinfacht, da die bisher fünf Rating-Komponenten auf drei reduziert werden. Fixpunkt wird dabei die Frage sein, wieviel Mehrwert eine Strategie im Vergleich zu ihrer Benchmark erwirtschaften kann. Zugleich werden die Kosten stärker gewichtet als bisher. 

Darüber hinaus werden die Ratings künftig auf Ebene der Fonds-Anteilsklassen vergeben. Das Rating wird damit deutlich granularer und somit den Ansprüchen der verschiedenen Anleger viel stärker gerecht, als das bisher der Fall ist. Bisher wurde eine Anteilsklasse als repräsentativ für den Fonds definiert, und das Rating dieser Anteilsklasse wurde entsprechend allen Tranchen des betreffenden Fonds verpasst. Da die Kosten der Anteilsklassen mitunter stark voneinander abweichen, hatte das zur Folge, dass ein Rating nicht immer die Realität aller Anleger eines Fonds widerspiegelte. Das wird sich ab dem 31. Oktober ändern. (Die Details der anstehenden Änderungen finden Sie im Methodogie-Papier.) 

Seitdem wir die Änderung angekündigt haben, rätselraten Anleger, Berater und Fondsanbieter, welche Folgen die Veränderungen auf die Bewertung „ihrer“ Fonds haben werden. Um einen Eindruck über die möglichen Folgen einer Bewertung auf Ebene der Fonds-Tranchen zu geben, haben wir beispielhaft anhand unserer Morningstar Quantitative Ratings (MQR) illustriert, wie starke die Ratings unterschiedlich gepreister Tranchen mitunter ausfallen können. Teure Fondstranchen schneiden häufig schlechter im MQR ab als günstige Tranchen. Im Gegensatz zu unseren Analyst Ratings werden die MQR bereits heute auf Ebene von Anteilsklassen vergeben. 

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Anleger Websites von Morningstar verantwortlich.

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