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S&P 500 ETFs: Stern verloren, Welt untergegangen?

Einige börsennotierte Indexfonds, welche die „Mutter aller Indizes“ abbilden, haben jüngst das bestmögliche Morningstar Sterne Rating verloren. Wir gehen den Ursachen nach, die auch, aber nicht nur technischer Natur sind.  

Ali Masarwah 13.02.2020

Einige Anleger werden sich in den vergangenen Tagen erstaunt die Augen gerieben haben: Einige ETFs, die den S&P 500 abbilden, weisen im Februar „nur“ noch ein Vier-Sterne-Rating auf. Das betrifft auch die beiden größten ETFs in Europa: Der iShares Core S&P 500 ETF USD Acc hat ein Vermögen von gut 35 Milliarden Euro, der Vanguard S&P 500 UCITS ETF kommt auf ein Volumen von gut 23 Milliarden Euro. Beide wiesen gefühlten Ewigkeiten das höchstmögliche Fünf-Sterne-Rating auf. Seit Mai 2014 hatte der S&P Tracker von iShares pausenlos ein Fünf-Sterne-Rating aufgewiesen; der Vanguard-ETF war zwar etwas unsteter, er hielt aber auch in den vergangenen vier Jahren fast konstant ein Fünf-Sterne-Rating. Damit zählten diese ETFs zu den besten zehn Prozent aller Fonds der Morningstar Kategorie „Aktien USA Standardwerte“. 

Nun mag eine leichte Verschlechterung des Rendite-Risiko-Profils eines Fonds von einem auf den anderen Monat als Petitesse erscheinen. Allerdings muss man wissen, dass ETFs, die den S&P 500 abbilden, in der Investorengemeinde heute oft eine Art Heiligenstatus haben. 

Wegen ihrer fulminanten Outperformance gegenüber aktiv verwalteten Fonds stehen diese Produkte sinnbildlich für die derzeitige Krise des aktiven Managements. Unsere Sterne-Ratings werden gleichermaßen an ETFs wie aktiv verwalteten Fonds innerhalb einer Fondskategorie vergeben. Wenn nun die Indexfonds einer Kategorie fast durch die Bank ein Fünf-Sterne-Rating aufweisen, dann signalisiert dies, dass aktive Fonds chronisch erfolglos sind. (Lesen Sie hier mehr zu unseren Morningstar Sterne Ratings.)

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Über den Autor

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Seiten von Morningstar verantwortlich.

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