Brauchen junge Anleger Staatsobligationen?

Auch wenn Aktien die Hauptrolle spielen sollten, können sich Bonds zu den heimlichen Stars im Portfolio mausern. In die Zukunft zu blicken kann angesichts der guten Bond-Historie schwer fallen, ist aber absolut nötig.

Ali Masarwah 16.11.2016
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Der jüngste Crash an den Bond-Märkten nach der überraschenden Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten dürfte das Negativmarketing für Bonds noch verstärken. Viele Asset Manager heben Aktien als "alternativlos" hervor, Staatsobligationen werden dagegen bestenfalls als irrelevant bezeichnet, häufiger jedoch als potenzielle Renditevernichter. Sollten nicht also Anleger mit einem sehr langen Anlagehorizont auf Bonds verzichten?

Diese These erscheint in Zeiten nicht vorhandener Zinsen und teilweise negativer Renditen - zehnjährige schweizer Govies haben auch im Zuge der Bond-Korrektur der Nach-Trump-Wahl nicht wieder positives Terrain gesehen! - gerechtfertigt. Welchen Vorteil bringen Bonds heute, gerade dann, wenn Investoren 20, 30 Jahre oder länger nicht auf das investierte Vermögen zugreifen müssen? Da mit Aktien weitaus mehr als mit Obligationen zu verdienen ist, könnte man sogar die These aufstellen, dass es besser ist eine Diversifizierung mit anderen Arten von Aktien vorzunehmen statt mit Bunds.

Gemach. Hier gilt es zwei Argumentationsebenen zu trennen. Der erste Punkt, den ich immer wieder zu hören bekomme, betrifft die obere Frage nach Diversifikationsalternativen zu sicheren Bonds. Hier wäre ich vorsichtig. Aus Diversifikationsaspekten waren sichere Bundesobligationen bisher unverzichtbar, und ich würde die These vertreten, dass sie auch langfristig gute Diversifizierer von Aktienrisiken bleiben werden. Gewiss, man wird unterschiedliche Aktiengattungen bzw. Fondskategorien finden, die in bestimmten Zeiträumen eine recht niedrige Korrelation zueinander aufweisen.

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah war von 2011 bis Frühjahr 2021 als Chefredakteur für die deutschsprachigen Anleger Websites von Morningstar verantwortlich