Aktienanalyse der Woche: Unilever

In einem eher stagnierenden Markt schafft es Unilever, seine Stärken auszuspielen. Margenausweitung hat Grenzen, und auch das konjunkturelle Umfeld drückt. Größe wird bei Nahrungsmittelkonzernen zum Trumpf. Aktie auf dem aktuellen Niveau fair bewertet. 

Philip Gorham 28.07.2020

Aktueller Analysten-Kommentar 

Unilever hat, alles in allem, eine solide erste Jahreshälfte berichtet: Auch wenn die Umsätze stagnierten, so war die Margenausweitung beeindruckend. Wir nehmen geringfügige Änderungen an unseren Prognosen vor, bekräftigen jedoch unsere Schätzung des Fair Value von 50 EUR und das Wide Moat Rating. Nach einer positiven Marktreaktion auf die Ergebnisse im frühen Handel am 23. Juli werden die Aktien zum fairen Wert gehandelt. Wir sehen bei Konsumgütern in anderen Bereichen wie Getränken und Tabak attraktivere Bewertungen. 

Der Umsatz im zweiten Quartal blieb unverändert, entsprach dem des ersten Quartals, was unserer Prognose entspricht, obwohl es im Segment „Amerika“ aufgrund von dem Gewinn von Marktanteilen in Nordamerika offenbar Aufwärtspotenzial gab. Hinter der konsolidierten Zahl verbirgt sich jedoch eine Zweiteilung der Leistung zwischen dem Geschäftsbereich „Home Care“ und dem „Körperpflege- und Nahrungsmittelgeschäft“. Der Bereich Home Care verzeichnete ein Volumenwachstum von 3,2% zusätzlich zu einem positiven Price/Mix - Verbraucher haben sich etwa bei Reinigungsmitteln eingedeckt. Der Bereich Schönheits- und Körperpflege ging wertmäßig um einen einzigen Prozentpunkt zurück, aber wir vermuten, dass dies ohne Körperpflegeprodukte wie Hand-Desinfektionsmittel viel schlimmer ausgefallen wäre. Obwohl Verbraucher in Zeiten von Covid-19 mehr Zuhause gegessen haben, musste das Lebensmittelgeschäft einen Volumenrückgang von 3,2% hinnehmen, der durch Einbußen bei Eiscreme und einen Rückgang im Food-Service-Kanal verursacht wurde. 

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Philip Gorham  

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